Durch die Benutzung des Blaufrancscheines Belebung der Wirtschaft in Sopron/Ödenburg und auch in der grenzüberschreitenden Region.
Lectori Salutem!
Wir begrüßen den Leser!
Die Anrede ist etwas unkonventionell, die Genossenschaft, die wir Ihnen vorstellen möchten, ist aber auch nicht eine alltägliche.
Sie ist die erste europäische Wirtschaftsgenossenschaft in Ungarn,
die sich den wirtschaftlichen Aufschwung in der grenzüberschreitenden Region zum Ziel setzte.
Wie? Sehr einfach! Durch Zusammenschluss. Wir sind uns dessen bewusst, dass dieser Begriff heutzutage schon abgebraucht klingen mag, wird aber seine Bedeutung genauer unter die Lupe genommen, so stimmt das überhaupt nicht. Der Inhalt ist von ewiger Geltung, geht nie aus der Mode. Der Zusammenhalt ist der Grund des menschlichen Zusammenlebens und unserer nationalen Existenz.
Der einzige Weg einen Ausweg aus den Schwierigkeiten (sprich Wirtschaftskrise) zu finden über Politik, gesellschaftliche Formationen und Sprachen hinaus.
Stimmt schon, welches Mittel brauchen wir dazu?
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Einfach die Zielsetzungen der EUROPÄISCHEN GENOSSENSCHAFT “WENN WIR UNS ZUSAMMENSCHLIEßEN durchlesen, das Prinzip unserer Tätigkeit kennen lernen und sich uns anschließen! Unter dem Menupunkt Pressemitteilungen findet der sehr geehrte Leser, der nicht Ökonom zu sein braucht, sehr aufschlussreiche Informationen über „Wirtschaftsbelebung – durch lokales Zahlungsmittel“ sowie „Gesellschaftspolitische Aspekte“. Aus vielen Diskussionen, Gedankenaustausch entstand dann unsere Satzung, es wurde am 29.09.2009 unsere Genossenschaft gegründet, der sich bereits 150 Mitglieder angeschlossen haben. Wenn wir Sie auf noch etwas aufmerksam machen dürfen: Bitte schauen Sie sich den Film „Das Geld als Schulden“ an. Sehr aufschlussreich (leider nur in Ungarisch vorhanden!)
István Varga’s Studien, Vorträge über die lokale Währung haben in uns den Gedanken entstehen lassen: Es muss eine Genossenschaft ins Leben gerufen werden, in der die lokale Währung als Zahlungsmittel funktioniert.
Wir, die Gründer, die an der nach dem 1. Weltkrieg am Schreibtisch gezogenen österreichisch-ungarischen Grenze leben, sehen bereits, dass unsere Region, unsere gemeinsame Heimat doch nicht endgültig durch diese Grenze geteilt wurde, sind überzeugt, dass unser gemeinsames Denken an den politischen Grenzen nicht Halt machen darf. Dieser Meinung waren auch jene österreichischen Staatsbürger, die sich unserer Genossenschaft angeschlossen hatten. Wir sind fest der Überzeugung, dass diese Region im Nordwesten des Karpatenbeckens durch die gemeinsame Tätigkeit dreier Völker, - der Ungarn, Österreicher und Kroaten -, so wie sie heute aussieht, schön und lebenswert, gestaltet wurde.
Wir glauben, dass unserer Idee in vielen Ortschaften Ungarns gefolgt wird, dass die Bürger dieser Lösung folgen werden und auch sie ihren eigenen Blaufranc zur Belebung der Wirtschaft, zur Förderung des Zusammenhaltens und der Kultur erfinden.
Was ist eigentlich der Blaufranc? Ein Zahlschein, d.h. ein Quasigeld, anders gesagt ein Geld ersetzendes Mittel, man kann es auch lokales Geld nennen. Es dient zur Verrechnung zwischen den in Wirtschaftskontakt stehenden Genossenschaftsmitgliedern, es wird die Wirtschaft beleben. Was die Erscheinungsform betrifft: eine kleine Lokalgeschichte, dargestellt auf den Scheinen sind unsere großen Vorfahren, auf die wir stolz sind.
Wir hoffen, dass wir, die Mitglieder der Genossenschaft in einigen Jahren stolz sein können, diese Idee umgesetzt zu haben.
Sopron, den 18. November 2009
Die Gründungsmitglieder
Nachrichten:
Blaufrancscheine in Zierverpackung
Vorbestellungen werden unter info@kekfrank.hu, bzw. in Sopron, Széchenyi Plz. 12 entgegengenommen.
Unsere Partners:
Westungarische Universität Fakultät für Wirtschaftswissenschaften
HAMI Wenn wir uns zusammenschließen Europäische Genossenschaft
Anschrift: H-9400 Sopron, Széchenyi tér 12. | Tel.: +36.99.316.839
info@kekfrank.hu